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Die Schlosskirche, Pfarrkirche der katholischen Gemeinde Schleiden, wurde 1516 - 1525 als dreischiffige spätgotische Hallenkirche nach Plänen von Johann Vianden aus Kyllburg errichtet. Sie besitzt an der Stirnseite der Seitenschiffe kostbare Glasgemälde (Anbetung der Könige und Beweinung Christi), die kurz nach der Vollendung des Baus entstanden sind und ihre Stifter (Graf Dietrich IV. von Manderscheid-Schleiden und Abt Wilhelm von Manderscheid-Kail) am Betpult zeigen. Besonders wertvoll ist auch die König-Orgel (um 1770 erbaut).
Sehenswert sind ferner das Standbild der Madonna auf der Mondsichel (Anf. 16. Jh.), zwei Tafelbilder von Colijn de Coter (Ecce Homo und Letztes Abendmahl, um 1500), ein Epitaph Dietrichs IV. (1590 errichtet), der Marmorsarkophag der Sibylla von Hohenzollern (+1621), der ersten Gemahlin des Grafen Ernst v.d. Marck, und schließlich auch, was von der neugotischen Ausstattung erhalten geblieben ist. Die Fenster im Chor sind von Wilhelm Buschulte (1989).